Nachts sind wir alle blinde Kühe


Nächtliche Abenteuer zur Vorbereitung der Raid Gauloise


In unserem ersten Nachtausflug vor vier Wochen biwakierten wir in einem Iglu. Die Iglu Idylle wurde umrandet mit nächtlichem Skiabenteuer im Gebiete von Creux du Van.

Um unsere Nacht Resistenz weiter zu testen und auch unser Biwakmaterial auszuprobieren begaben wir uns auf ein weiteres nächtliches Abenteuer. Dieses mal vergnügten wir uns in den jurassischen Hügelzügen rund um den Chasseral. Auf den Fotos ist die Gletscherhöhle ersichtlich, in der wir unser "diner" testeten. In mehrtätigen Expeditionen spielt das Kalorien-Gewicht Verhältnis eine wichtige Rolle. Auch wollen wir ja nicht nur Butter essen, sonderen eine reichhaltige, leicht verdauliche und vielseitige Nahrung zu uns nehmen. Einen Menuplan zusammenzustellen für 6000kcal/Tag ohne Kochgelegenheit, bei Temperaturen bis zu 30°C und sechs Wochen vor eigentlichem Rennbeginn verschickbar ist nicht ganz einfach. Wir sind um jeden Ratschlag dankbar!!... So beinhaltet die Vorbereitung zur Raid Gauloise nicht nur körperliche Fitness, sondern auch viel logistische Arbeit.



Das Biwak war eine Erfahrung für sich selbst: so lernten wir, dass übernachten auf Schnee in einem 2.5 kg leichtem Zelt (für 4 Personen) zusammen mit 4 Ueberlebensdecken a 50g, die uns als Schlafsack dienten, nicht gerade Holiday in Tropicland ist: nach einer Stunde schlottern und verbrennen von wertvollen Kalorien wurde die Uebung abgebrochen. Umso mehr wussten wir die folgenden Marschstunden zu schätzen in denen die Bewegung uns warm hielt.

Der Höhepunkt unseres Abenteuers war Nachts um 4h bei Mondschein auf dem Chasseral zu stehen. Nun sind wir zurück in der warmen Stube und zerbrechen uns die Köpfe, wie unser Biwakmaterial zu verbessern ist.

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