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![]() | 2e place au X-adventure Raid Series AUT/ALLKitzbüehl, Tirol, Autriche, 13-15 septembre 2002 Cette belle performance permet à Allianz-Salomon de s'installer
à la première place du classement général.
Es war gut, schon am Donnerstag Nachmittag die Reise nach Kitzbühl anzutreten. So konnten wir ganz gemütlich die lange Streck unter die Räder nehmen - kein Gefühl von irgendwie pressieren zu müssen. Um 10 Uhr Nachts kamen wir dann in unserem Hotel an. Schon auf den ersten Blick fühlte ich mich wohl in diesem gemütlichen Dorf. Im Hotel wurden wir freundlich empfangen und gleich schon mit einer wunderbaren kalten Platte aufgefüttert, der erste Genuss von dieser enormen österreichischen Gastfreundschaft. Wir waren froh über eine Nacht mit viel und gutem Schlaf. Nach einem ausgewogenen Frühstück erkundeten wir die Gegend mit dem MTB. Schon jetzt sahen wir, dass es nur hinauf oder hinunter gehen wird. Anschliessend genossen wir ein Mittagessen unter wunderbarer September Sonne. Welch ein Genuss. Anschliessend ging es zur Vorbereitung: Material überprüfen, Getränke vorbereiten und Auto laden. Es wurden uns einige komische Blicke zugeworfen von anderen Feriengästen, die sich wohl wunderten, was wir im Schilde führten. Am Abend ging es dann zur Rennbesprechung. Wir erhielten Karte, Profile und letzte genaue Anweisungen. Natürlich war es schön, auch alte bekannte Gesichter zu treffen und einige Worte auszutauschen. Zurück im Hotel besprachen wir, wer wann genau im Einsatz stehen wird. Der Plan war, dass die drei starken PS (PS für Pferde stärke), Alain, Luc und Ian (und ich sage Euch, jeder von denen hat mindestens 10PS), die ersten beiden Strecken machen werden, das heisst, die härtesten und längsten. Anschliessend werde ich dann zum Einsatz kommen und dann sehen wie der Rest läuft. Anyway, das war der Plan. Wir gingen nach einem guten Apfelstrudel schlafen - and hoped for the best.... Und wirklich, als ich in der Transition area auf die drei Pferde wartete, kamen sie im Galopp führend daher. Gleich ging es weiter und auch in der zweiten Etappe hatten sie die Nase vorn. Jetzt ging es aufs Kanu und endlich kam ich zum Einsatz. Ich war so froh um Ian: Er lotste uns genial diesen Fluss hinunter. Chapeau! Das waren nicht peanuts!!! Das war ein Fluss bis Grad II. Anschliessend eine Canyonieering Etappe mit Abseilen. Das lief ganz rund, war sehr schön gelegen und nicht zu lang. Wieder zurück ins Kanu. Diese Etappe war nun schon etwas happiger und ich ging einige Male schwimmen...... Aber auch hier war Ian souverän und lotste uns super zwischen diesen Steinen hindurch. Dann gab's eine kurze Mountainbike Strecke die wir auch gut über die Runde brachten. Die anschliessende Bootsfahrt war zum Glück nicht mehr so lange, meine Schultern waren schon schwer wie Blei. Wieder zurück aufs Bike. 900 Meter climbing...ufff. Wie wird das wohl? Ich stellte mir einfach die Strecke von Montreux auf den Col de Jaman vor, und dass ich das ja schon oft gemacht habe und dass dies ja schon gehen wird und und und... Zum Glück hatte ich 2x10PS zur Hilfe. Und wirklich,auch wir schafften es! Nach einer kurzen technischen Abfahrt, die ich auch ohne grösseren Schaden überstand kamen wir schon zur Transition Area. Hier wurden wir von Kari mit warmem Tee empfangen: Ahhh, das tat so gut. Nun war es schon dunkel, Lampe aufschnallen und los auf einen Treck/run: 200m climb und 800m runter. Mit Ian und Luc ging es los. Ich war froh, dass der erste Hügel im Schritttempo angegangen wurde. Schon bald ging es in den Wald. Wir kamen auf einen wunderschönen Trail. Es war wirklich wie im Märchenwald: fantastisch, geheimnisvoll, mystisch, einfach einmalig. Wie ein Traum! Aber es ging immer wieder hinauf, es waren doch nur 200m climb? Well anyway, einmal muss es dann hinuntergehen.... Und auf einmal GING es hinunter!! Beinahe senkrecht das Loch hinab! Nachher kam noch die letzte Etappe des Tages, eine rolling Bike Strecke. Wir schlossen bald auf die Spanier auf und kurz nachher stiessen auch noch Intersport Frankreich zu uns. Die Führungsarbeit wurde auf alle drei Teams aufgeteilt und zusammen beendeten wir den ersten Wettkampftag. Miriam und Kari erwarteten uns mit einer genialen Campside und die Pasta stand auch schon bereit. Herzlichen Dank!!! Auch eine warme Dusche hat's noch gegeben und zum Glück war das WC sehr nahe; von diesem musste ich während den folgenden drei Stunden öfter Gebrauch machen..... Doch zu einer Stunde Schlaf hat's dann doch noch gereicht. Um 5 Uhr früh gings auf und die Inline wurden angeschnallt. Doch hat es gerade heftig zu Regnen angefangen und kurz vor dem Start bekamen wir die Meldung, dass Inline abgesagt wurde. Darüber war ich ja nicht unglücklich. So machten wir uns auf zum Start der 2. Tagesetappe, dem langen Treck: 1300m climb 1300m hinunter. Diesmal waren es Luc, Ian und ich. Es war wirklich ein romantischer Aufstieg, es regnete, aber trotzdem war es wunderbar oder vielleicht gerade deshalb. Zuoberst hat es dann gehagelt und die Aussicht vom wilden Kaiser war ziemlich grau. Aber wirklich idyllisch. Bis auf den Gipfel hatten wir Team Intersport direkt vor uns Doch sind diese dann die Geröllhalde hinuntergeflogen und ich eher -gefallen. Auf der Hütte bekamen wir einen Schluck warmen Tee, wie gut Tee schmecken kann! Dann einfach so schnell wie möglich hinunter. Ich versuchte auch Flügel aufzuspannen, doch blieb es leider beim Versuch...., auch wir sind unten angekommen und wurden von einer Regenschütte empfangen. Da hat wirklich jemand oben ganze Kübel ausgeleert. Ich muss ehrlich sagen, es war mir ganz egal, dass ich die folgende Strecke im Auto zurücklegen konnte und die 3x10PS die folgende Bikestrecke absolvierten. Bald kam die Sonne wieder und wir konnten meine drei Teammates bei schon fast wieder warmem Wetter in Empfang nehmen. Wieder ging's aufs Kanu. Ich weiss immer noch nicht, wie ich meine kaputten Arme dazu überreden konnte sich zu bewegen.... Die Tyrolien Traverse und das Abseilen in den Fluss waren richtig lässig. Wahrscheinlich gab mir meine futuristische Brille Sicherheit. Total erschöpft am Ende des Kanus noch 3 km im Neopren zu Rennen war nicht so einfach und ich schaffte dies wirklich nur dank der Hilfe von Alain und Ian. In der Transition Area angekommen wurde ich von Miriam verwöhnt, sie hat mich wirklich wieder auf die Beine gestellt: Ganz herzlichen Dank! Zum Dessert warteten uns nochmals 700m climb und 500m hinunter auf dem bike. Zum Climb rechnete ich mir aus 50min. Das ist wie eine Spinningclass. Also nur noch 50 min auf die Zähne beissen. Und wirklich irgendwie haben wir es geschafft! Natürlich wurde ich gezogen und gestossen diesen letzten Hügel: diese Männer sind sooo stark!! und dann gleich drei davon!!! Auch wenn wir alles gegeben hatten, konnten wir die 2min. Rückstand auf Team Intersport nicht mehr gutmachen und sind als zweites Team ins Ziel gekommen. Doch zweite hinter Intersport, denke ich, ist beinahe wie ein Rennen gewonnen zu haben. Und natürlich besonders stolz sind wir, dass wir in der Gesamtwertung an erster Stelle liegen. Herzlichen Dank an Euch alle, dass ich mitkommen durfte! Und tausend Dank an Kari und Miriam: unsere Wunder-people! bettina News sur le site www.raidseries.com | ![]() | ![]() |
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